Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann hat am Freitag, den 3. Juni an 27 bayerische Sportvereine die Sportplakette des Bundespräsidenten überreicht. Sie ist Zeichen besonderer Anerkennung für Vereine, die mehr als 100 Jahre bestehen und sich große Verdienste um den Sport erworben haben. Herrmann sagte: „Sportvereine leisten unbezahlbare Dienste für unsere Gemeinschaft. Sie bewegen, bilden und integrieren. Sie sind ein Stück unverwechselbarer Heimat“.
In seiner Festrede vor rund 150 Gästen im Bayerischen Yacht-Club in Starnberg hob der Bayerische Sportminister besonders die Bedeutung des Vereinssports für die Kinder und Jugendlichen hervor. „Früh lernen sie in Wettkämpfen den Umgang mit Sieg und Niederlage. Sie erwerben Sozialkompetenz durch faires Miteinander, Teambildung und gegenseitige Rücksichtnahme.“

Der bayerische Staatsminister für Sport Joachim Herrmann überreicht die Sportplakette des Bundespräsidenten an den TV Altötting, vertreten durch Christine Meinecke, Jörg Zellner und Michael Götz.
Sportvereine seien darüber hinaus Horte gelebter Integration. Sie ermöglichten Ausländern, rasch und unkompliziert inmitten unserer Gesellschaft Fuß zu fassen und positive Begegnungen im Alltag zu erleben, betonte Herrmann. Er dankte auch den ehrenamtlichen Vereinsaktiven, ohne die Vereinsleben und Trainingsbetrieb nicht möglich wären: „Ob als Vorstand, Übungsleiter, Trainer oder Helfer: Sie erwecken die Vereine zum Leben und setzen sich mit viel Herzblut und Idealismus für den Sport und für unser gesellschaftliches Miteinander ein.“ Ohne Menschen mit pädagogischem Fingerspitzengefühl, mit einem Händchen für den richtigen Umgang mit Kindern, mit Geduld und Begeisterungsfähigkeit gäbe es keine Weiterentwicklung im Nachwuchsbereich der Vereine.
Insgesamt haben in Bayern bislang 630 Vereine die Sportplakette erhalten.







